Vulkaninsel Nisyros

Naturwunder und wilde Schönheit

„Die Leute kommen das erste Mal auf die Insel und alle Fragen sie, ob man hier ein Haus kaufen kann.“ so Mike, dem ein Mietwagenverleih auf Nisyros gehört. Er kann sich glücklich schätzen, denn er ist einer von 43 Menschen, die ein Haus in Nikia, einem der schönsten Bergdörfer Europas haben.

Nisyros ist einfach magisch und auch ich kann mir vorstellen meinen Lebensabend hier zu verbringen. Bleibt man länger als einen Tag auf der kleinen Vulkaninsel so wird man verzaubert und kommt immer wieder.

Dieses kleine Fleckchen Erde ist wohl einer der friedlichsten Plätze, würde nicht in den Tiefen noch ein aktiver Vulkan brodeln. Genaugenommen besteht die Insel Nisyros nur aus einem Vulkan. Am Fuße liegen kleine Dörfer, wie die Orte Mandraki und Pali. Am Vulkanrand findet man die malerischen Bergdörfer Nikia und Emporios. Wenn man hier oben verweilt, ist der Alltag meist ganz weit weg. Und wenn man genau hinhört, hört man nichts. Absolute Stille und Einsamkeit.

Nisyros was bist du schön…

Nisyros erreichst du nur mit der Fähre, einen Flughafen gibt es nicht. Von Kos aus werden täglich Ausflüge auf die Insel angeboten. Um einen ersten Eindruck zu bekommen lohnt es sich auf eigene Faust mit der Fähre nach Nisyros zu fahren. Wer mehr Zeit mitbringt, sollte unbedingt einige Tage auf diesem wunderschönen Eiland einplanen, denn es gibt wirklich viel zu entdecken. Anbei nehme ich dich mit auf eine Tour zu den 11 schönsten Ecken der Insel:

#1 Hafenort Mandraki

In Mandraki setzt du den ersten Fuß an Land. Der Ort ist ein typisch griechisches Dörfchen mit weißen Häusern und bunten Fensterläden. An jeder Ecke findet sich zwischen farbenfroher Bougainvillea, schlafenden Katzen und blauen Holzbalkons ein Fotomotiv. Spaziere in aller Ruhe durch die malerischen Gässchen und wirf öfter mal einen Blick auf den Boden. Nisyros ist bekannt für seine wunderschönen Bodenmosaike, auch Hohlakia genannt. Aus dunklen und hellen Vulkangestein werden von Hand in Mosaikform verschiedene Motive gesetzt. Auch fast jeder Hauseingang in Mandraki ist mit Hohlakia verschönert.

Herzstück von Mandraki ist der “Platia Ilikiomeni”, der Dorfplatz mit seinen großen Platanen und zahlreichen Tavernen. Hier steppt zu Maria Himmelfahrt am 15. August jeden Jahres der Bär. Verlässt du das Gassengewirr kommst du an die lange Hafenpromenade, die sich vom Ortseingang bis hinter zum Kloster erstreckt. Zahlreiche Cafés und Tavernen haben sich hier angesiedelt und bieten besonders am Abend einen spektakulären Blick auf die untergehende Sonne. Wenn das Meer rau ist schlägt die Gicht hier an die Hafenmauern. An Leinen befestigt hängen die Tavernenbesitzer „Katzensicher“ ihren frisch gefangenen Oktopus. Eine kleine Inselidylle, die man nur noch selten in Griechenland findet.

#2 Kloster Panagia Spiliani

Schon von der Fähre aus siehst du bei Ankunft das weiße Kloster auf einem Hügel über Mandraki thronen. Das Kloster Panagia Spiliani ist eingebettet in die Überreste eines alten Kastells und der größte Teil des Klosters wurde in einer Höhle gebaut. Im Inneren befindet sich eine kühle Felsengrotte mit einem Altar und zahlreichen Ikonen. Panagia Spiliani ist ein wichtiger Wallfahrtsort Griechenlands und jedes Jahr pilgern am 15. August tausende Menschen aus allen Teilen der Welt hierher um bei der Prozession der heiligen Mutter Gottes dabei zu sein. Vom Kloster mit seinem prächtigen Hohlakia hast du einen fantastischen Ausblick auf die Dächer von Mandraki.

#3 Hohlakia Beach

Am Fuße des Klosters bei der Taverne Oxos (Tipp!) führt ein Weg um den Fels herum zum Hohlakia Beach. Es ist ein magischer Strand und er offenbart erst bei genauem Hinhören seine ganz besondere Schönheit. Statt weißem Sand, türkisblauen Meer und Palmen findest du nur schwarze runde Steine am Ufer und kristallklares Wasser, es gibt kaum Bäume die Schatten spenden. Setze dich ans Ufer des Strandes, schließe die Augen und lausche wie die Brandung die runden Vulkansteine in Bewegung setzt. Ein meditativer Ort und spätestens jetzt wirst du seine Magie verstehen.

#4 Fischerdorf Pali

Mit einem Mietwagen verlassen wir Mandraki und fahren die Küstenstraße an den Flanken des Vulkans entlang. Das Fischerdorf Pali oder auch Paloi ist unser nächster Stopp. Verschlafen schippern die Boote hier in der Hafenmole. Am Hafen gibt es einige Tavernen, die leckeren frisch gefangenen Fisch anbieten. Die Straße führt weiter am Meer entlang vorbei an der ältesten Bäckerei der Insel. In der Pali Bakery wird Brot und Gebäck noch traditionell von Hand hergestellt. Hier hole ich mir gerne Proviant für die Inselerkundung.

Schon von Weitem siehst du außerhalb des Ortes an der Küste das große Thermalgebäude aus Backstein. Die heißen Quellen von Nisyros wollte man sich hier für den Tourismus zu Nutze machen. Die Investoren des Hotels gingen jedoch kurz vor Fertigstellung insolvent und seitdem steht das riesige Gebäude leer. Direkt gegenüber des Gebäudes liegt die Kirche “Panaghia Thermiani”, die in die Ruinen eines alten römischen Bades hineingebaut wurde. Die Küstenstraße führt vorbei am Kap Katsouni durch karge Landschaft bis zum Lies Strand. Dieser erstreckt sich kilometerlang an der Ostküste und ist bedeckt von schwarzem Vulkansand und Kieselsteinen.

#5 Pachia Ammos – der schönste Strand der Insel

Am Ende der Straße kommst du zu einem Parkplatz. Hier kannst du dein Fahrzeug abstellen und dem Fußweg weiter folgen. Etwa 10 Minuten läufst du auf einem schmalen Pfad an der Steilküste entlang. Hinter der letzten Felsklippe eröffnet sich dir der Blick auf einen der schönsten Strände der Ägäis. Große dunkle Sanddünen bedecken die Bucht des Pachia Ammos. Das Wasser ist kristallklar und der schokoladenbraune Strand mit winzigen Steinen bedeckt. Bis Ende Juni geht es hier noch ruhig zu und du hast die Badebucht meist ganz für dich allein. Ab Juli bis Anfang September wird der Strand bevölkert von Wildcampern. Dann wird es schwer zwischen den zahlreichen Zelten noch ein freies Plätzchen zu bekommen.

#6 Bergdorf Emporios

Wir fahren die Straße zurück nach Pali und folgen den Serpentinen hoch bis an die Ränder der Caldera. Rechts zweigt die Straße nach Emporios ab und schon von Weitem kannst du die hübschen weißen Häuschen erkennen. Nach dem Erdbeben in 1933 war das Dorf ausgestorben und nun wacht es so langsam aus dem Dornröschenschlaf wieder auf. Direkt am Ortseingang befindet sich eine Natursauna. In dieser kleinen Grotte ist es über 40 Grad warm und auch wenn es etwas modrig riecht, sind die ätherischen Vulkandämpfe gut für die Atemwege.

Auf dem Parkplatz unterhalb des Dorfes kannst du dein Fahrzeug abstellen und in das Dorf hinein spazieren. Nach ein paar Metern kommst du zum kleinen Dorfplatz. Hier gibt es zwei gute Tavernen, in denen du dich stärken kannst. Die Taverne “To Balkoni” bietet neben leckeren Meze (Vorspeisen) einen grandiosen Ausblick auf den Vulkankrater. In der Taverne “Apyria” neben der blau-weißen Dorfkirche „Koimisis Theotokou“ gibt es an Wochenenden und am Abend köstliche griechische Hausmannskost. Auf dem höchsten Punkt von Emporios steht die hübsche Kirche des Erzengels Michael mit einem Kirchplatz aus schönem Hohlakia. Von hier oben schaust du auf der einen Seite in die riesige Caldera von Nisyros, auf der anderen Seite auf die tiefblaue Ägäis und die Nachbarinseln Gyali und Kos. Für mich einer der schönsten Orte auf Nisyros, da man das grandiose Panorama meist ganz für sich allein genießen kann.

#7 Vulkankrater Stefanos und Polyvotis

Wir kehren zurück zu Kreuzung und biegen rechts Richtung Vulkan ab. Eine Straße führt hinunter in die riesige Caldera. An den terrassierten Berghängen ist die Vegetation noch sehr üppig. Je weiter du in den Vulkankessel herunterfährst desto karger wird die Landschaft. Die verschiedenen Gesteinsschichten lassen jedes Geologenherz höher schlagen. An einem Kassenhäuschen zahlst du 3 Euro Eintritt für die Besichtigung des Kraters.

Bevor du jedoch mit der Masse zum Stefanos Krater pilgerst, empfehle ich dir einen kleinen Abstecher zu dem weniger bekannten Polyvotis Krater zu machen. Kaum einer verirrt sich hierher, obwohl die Zwillingskrater nicht weniger beeindruckend sind. Folge am Toilettenhäuschen rechts dem Trampelpfad. Schon von Weitem kannst du mehrere Hügel in prächtigen Farben erkennen. Dahinter liegen versteckt weitere Krater. Auch wenn du nicht hinunter gehen kannst, bekommst du einen guten Eindruck von diesem Naturwunder. Die dampfenden Schwefelfumarolen leuchten neongelb und erinnern daran, dass unter der Erde immer noch ein aktiver Vulkan schlummert.

Herzstück des Lakki-Tales ist natürlich der große Stefanos Krater. In den 4.000-5.000 Jahre alten Krater mit einem Durchmesser von 330 Metern kannst du hinabsteigen, sofern du dem strengen Schwefelgeruch Stand hältst. Voller Ehrfurcht und Bewunderung steht man inmitten einer der größten Fumarolen Krater der Welt. An manchen Stellen ist der Boden sehr dünn und auch wenn die durchlässigen Stellen abgesperrt sind, ist dennoch Vorsicht geboten. In dem Krater eines aktiven Vulkanes stehen zu dürfen ist ein einmaliges Erlebnis. Vermutlich gibt es nur ganz wenige Krater auf dieser Erde, die begehbar sind.

#8 Kirche Prophet Elias

Wir fahren wieder auf den Rand des Vulkanes hinauf und setzen unsere Tour Richtung Nikia fort. Die Straße windet sich auf dem Calderarand entlang und du kannst einen fantastischen Ausblick auf die Ägäis und die Nachbarinsel Tilos genießen. Kurz vor dem Dorf geht auf der rechten Seite eine Straße hoch zur Kirche Prophet Elias. Die Lage dieser blau-weißen Schönheit ist traumhaft und das Panorama von der Vorderseite der Kirche atemberaubend. Ich könnte hier Stunden verweilen und diese himmlische Atmosphäre in mir aufsaugen.

#9 Bergdorf Nikia

Hinter der letzten Kurve erstrahlt Nikia, ein Bilderbuchdorf mit seinen weißen Häuschen und roten Dächern. Am Ortseingang kannst du dein Fahrzeug abstellen. Auf der rechten Seite befindet sich das Vulkanmuseum der Insel. Hier bekommst du zahlreiche Hintergrundinformationen zur Entstehung von Nisyros und zur vulkanischen Aktivität der gesamten Ägäis. Ein Fußweg führt ins Dorf hinein. Auf der rechten Seite hat die liebenswerte Mania eine kleine Schmuckboutique. Sie arbeitet mit Materialien von der Insel und zaubert aus Muscheln, Steinen und Holz wunderschöne Ketten, Accessoires, Ohrringe und Ikonen. Ein Besuch in ihrem hübschen Laden lohnt sich.

Die Gassen von Nikia sind malerisch und verzaubern einen sofort. Nach ein paar Metern kommst du zum Herzstück des Dorfes. Der Porta von Nikia ist zu einem der schönsten Plätze Europas gewählt wurden und das zu Recht. Zwischen den weißen Häuschen scheinen der Himmel und die Ägäis zu einer Farbe zu verschmelzen. Steigst du die Stufen hinauf zur Kirche hast du einen großartigen Rundumblick. Hier oben steht oft eine alte Dame und beobachtet das rege Treiben auf dem Dorfplatz, wenn die Touristenscharen eintreffen. Theodora muss wohl schon über 90 Jahre alt sein und ist die gute Seele der Kirche. Sie sammelt spenden und kümmert sich um ihren Erhalt.

Auf dem Porta Nikia gibt es zwei Kafenions, in denen du einen kühlen Drink und ein paar Meze einnehmen kannst. Ich sitze gerne im Kafenion „To Porta Nikia“ bei Panagiotis und seinem Schwiegersohn Efthimios. Letzterer spricht sehr gut Deutsch und hat viele Tipps auf Lager. Folgst du den Gassen bis ans Ende des Dorfes kommst du auf einen weiteren Platz mit hervorragendem Ausblick auf den Stefanos Krater. Ich nehme mir in Nikia gerne Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang durch die bezaubernden Gassen. Außerhalb der Touristenzeiten trifft man bis auf ein paar Katzen kaum jemanden an und es hat etwas sehr beruhigendes durch diese Stille zu wandeln.

Wir setzen unsere Inselerkundung fort und fahren wieder zurück Richtung Mandraki. Vor dem Hotel Romantzo zweigt die Straße links hoch zum Palaiokastro und dem Kloster Evangelistria ab.

#10 Palaiokastro von Nisyros

Auf einem Hügel über Mandraki thronen die Zyklopenmauern einer hellenistischen Akropolis. Die riesigen Steinquader der antiken Festung wurden exakt aufeinander geschichtet und angepasst. Die Anlage ist weitläufig und von der Natur überwuchert. Mit etwas Glück entdeckst du auch am Tag in den alten Steineichen Zwergohreulen. Auf Infotafeln kannst du dich über die Entstehung des Palaiokastros informieren. Von der Festung ist das Panorama auf Mandraki, die Ägäis und die vorgelagerte Insel Gyali grandios.

#11 Wanderung zum höchsten Punkt der Insel

Auf dem Rückweg nach Mandraki zweigt eine Straße rechts zum Kloster Evangelistria ab. Von hier kannst du eine Wanderung auf den mit 698 Metern höchsten Berg der Insel, dem Nifios mit seiner Kapelle “Prophet Ilias” unternehmen. Die Wanderung dauert ca. eine Stunde und führt durch wunderschöne Natur, vorbei an Häuserruinen vorchristlicher Zeit und hängenden Gärten. Unterhalb des Gipfels kommst du zur Kirche “Panagia Diavatiani”. Gegenüber befindet sich eine alte Zisterne und einige Feigenbäume säumen eine Art Kirchplatz. Hier scheint auch der Wanderweg zu enden. Zum Gipfel führt nur ein schwer erkennbarer Trampelpfad hinauf. Schon von Weitem leuchtet die weiße Kapelle Prophet Ilias und oben angekommen, scheint es als ob man den Himmel berühren kann. Meist ist es hier oben sehr stürmisch und ich ziehe mich gerne in das Innere der Kapelle zurück. Zünde ein Kerze an und halte einen Moment inne. Ein magischer Ort, an dem du meist ganz allein bist.

Verbindungen nach Nisyros

Von Kardamena und Kos-Stadt verkehren täglich mehrere Ausflugsboote und Fähren nach Nisyros. Die Schiffe von Kardamena starten täglich um 09:30 Uhr und sind in ca. einer Stunde in Mandraki. Gegen 15:30 Uhr legen die meisten Ausflugsboote wieder ab. Eine einfache Strecke kostet ca. 8 Euro pro Person als Fußpassagier. Ab Kos-Stadt gibt es auch Fähren, die Abfahrtszeiten erfragst du am besten direkt am Hafen.

Fortbewegung auf Nisyros

Es ist nicht unbedingt nötig eine geführte Tour nach Nisyros zu buchen. Vor Ort gibt es einige Mietwagenverleiher und du kannst in deiner eigenen Geschwindigkeit die Insel erkunden. Außerdem bietet es sich an entgegen der Massen die schönen Ecken anzusteuern. So empfiehlt es sich zum Beispiel zuerst nach Nikia zu fahren und dann in den Krater hinunter. Oder gleich zu Beginn durch Mandraki zu schlendern und danach nach Emporios hinauf zu fahren. Folgende Verleiher kann ich persönlich empfehlen:

Eagle’s Nest Car & Bike Rental in Pali

Mike und seine Frau Marilyn bringen dir das gewünschte Fahrzeug egal ob PKW, Quad oder Roller direkt an den Hafen von Mandraki und holen es auch dort wieder ab. Dein Fahrzeug kannst du vorab einfach telefonisch bei den beiden reservieren. Mehr Infos findest du unter: https://www.facebook.com/EaglesNestNisyros/

Rent a car & motorbike Manos K. in Mandraki

Direkt am Hafen bietet Manos Kleinwagen, Quads und Roller an. Da er durch den Standort viel Kundschaft hat, sind die Preise etwas teurer.

Unterkünfte auf Nisyros

Auf Nisyros wird im Gegensatz zu Kos Wert auf sanften Tourismus gelegt. So findest du auf der Insel keine großen Hotelburgen und Resorts. Man hat begonnen alte Steinhäuser zu restaurieren und im traditionellen Stil als Gästehäuser wieder aufzubauen. Dabei ist die Einrichtung meist sehr minimalistisch gehalten und versprüht dennoch ihren ganz eigenen Charme. Die besondere Atmosphäre in den traditionellen nisyrianischen Häusern musst du einfach erlebt haben. Die Rückkehr und Besinnung auf das Wesentliche sind die architektonischen Grundpfeiler und sorgen dafür, dass du dich ab der ersten Minute in den alten Häuschen wohlfühlst. Viele der Gästehäuser wurden mit viel Liebe und Aufwand restauriert und haben entsprechend gehobenere Übernachtungspreise. Alleine jedoch die einzigartige Lage, Abgeschiedenheit und der grandiose Meerblick sind jeden Cent Wert. Folgende Unterkünfte kann ich persönlich empfehlen:

Unterkünfte in Nikia

Villa Daphne

Traditioneller kann ein Häuschen auf Nisyros nicht eingerichtet sein. Die Villa ist mehr ein Museum als eine Unterkunft. Die untere Ebene ist traditionell mit Steinböden und Hohlakia ausgestattet. Im Obergeschoss befinden sich die Schlafzimmer. Zahlreiche Antiquitäten nehmen einen mit auf eine Reise in längst vergangene Zeiten. Vom kleinen Balkon blickt man auf das Dörfchen Nikia und die Ägäis. Das Haus ist perfekt ausgestattet mit allem was man braucht.

Unterkünfte in Emporios

Melanopetra Boutique Apartments

Die griechische Architektin Anna hat mit Melanopetra zwei meisterhafte Apartments kreiert. Der Blick vom Wohnraum auf die Ägäis ist fantastisch und die Einrichtung minimalistisch und doch sehr gemütlich.

Kafka/ Moustafa/ Pygros Stone House

Die Triantafyllos Brüder haben in Emporios drei alte Steinhäuser traditionell und mit viel Liebe zum Detail restauriert. Definitiv ein Highlight sind die Hochbetten mit Holzsockel, in denen man märchenhaft schläft. Vom Balkon hat man einen wunderschönen Meerblick und kann die Stille des Dorfes genießen.

Unterkünfte in Mandraki und Pali

Über Booking oder Airbnb gibt es mittlerweile zahlreiche Unterkünfte bei Privatleuten sowie familiengeführte Hotels, die ideal sind um die Hafenorte ganz in Ruhe zu erkunden.

8 Kommentare
  1. Christian markau
    Christian markau sagte:

    Ich war noch nie in Griechenland und wir fliegen jetzt nach Kos . Dein Blog ist sehr schön aufgemacht und ich nutze ihn zur Reiseplanung. Den Tips folge ich auch z.b. Mietwagen Anbieter auswählen usw. 10000 Dank für diesen tollen Blog schon mal vorab obwohl ich noch garnicht da war 👍😎

    Antworten
    • Ella
      Ella sagte:

      Kalimera Christian, vielen Dank für dein super Feedback zu meinem Blog! Es freut mich immer wieder sehr, wenn ich Tipps für Kos mit auf den Weg geben kann und die Vorfreude dadurch steigt 🙂 Ich wünsche euch eine fantastische Zeit auf Kos, erkundet unbedingt Kefalos, dass ist meine liebste Ecke auf der Insel. Und wenn ihr mehr das ursprüngliche Griechenland sucht, dann empfehle ich euch einen Tagesausflug auf die Insel Nisyros. Sonnige Grüße, Ella

      Antworten
  2. Anna
    Anna sagte:

    Hallo Ella!
    Wir fliegen auch bald auf Kos und ich freu mich sehr dein Blog gefunden zu haben! Das verstärkt unsere Vorfreude um das 1000-fache!

    Antworten
    • Ella
      Ella sagte:

      Hallo Anna,
      vielen lieben Dank! Das ist wunderbar und zaubert mir immer gleich ein großes Lächeln auf mein Gesicht, wenn ich weiterhelfen konnte! 🙂 Ich wünsche Euch eine fantastische Zeit auf Kos, viel Spaß beim Durchstöbern meines Blogs. Meldet euch gerne bei Fragen. Liebe Grüße, Ella

      Antworten
  3. Susanne
    Susanne sagte:

    Hallo Ella,
    Ich bin gerade (zum ersten Mal) auf Kos und Dein Blog hat mir -sowohl bei der Reisevorbereitung zu Hause als auch vor Ort- sehr viele nützliche und tolle Tipps geliefert! Ich kann alles nur bestätigen!!! Vor allem Deine Tipps bezüglich Nisyros kann ich nur um 100% bestätigen! Es war ein traumhafter Ausflug, ich bin noch ganz verzaubert und werde das nächste Mal ganz sicher ein paar Tage mehr dort einplanen, um noch mehr von dieser traumhaften Insel entdecken zu können!
    Kalispera aus Kos!
    Susanne

    Antworten
    • Ella
      Ella sagte:

      Liebe Susanne,
      das hört sich ganz fantastisch an, vielen Dank für deine lieben Worte! 😀 Toll, dass du dich so intensiv auf meinem Blog informieren konntest. Die kleine Insel Nisyros verzaubert einfach jeden und es lohnt sich ein paar Tage abseits des Touristentrubels von Kos hier die Ruhe zu genießen. Hab noch eine großartige Zeit unter der griechischen Sonne!
      Herzliche Grüße, Ella

      Antworten
  4. Hannah
    Hannah sagte:

    Nisyros ist eine sehr schöne Insel. Allerdings hatten wir nachdem wir diesen Blog gelesen haben, 4 Nächte eingeplant. Das war viel zu viel. Alles was zu sehen ist, schafft man an einem, maximal 2 Tagen.
    Nach kos fährt ein günstiges Boot für 8 Euro oder eben die Fähre für 16 Euro. Die Fähre fährt nur zwei Mal in der Woche, das Boot täglich.
    Es reicht wahrscheinlich sogar einen Tagesausflug von kos aus zu unternehmen.

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    • Ella
      Ella sagte:

      Hallo Hannah,
      vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Nisyros ist wirklich eine kleine und sehr überschaubare Insel. Die meisten Highlights kann man, wie du sagst, locker in 2 Tagen anschauen. Für ausgiebige Wanderungen oder um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und die magische Ruhe der Insel zu genießen, lohnt es sich auch mal eine Woche oder länger zu bleiben. 🙂

      Eine kleine Ergänzung zu den Verbindungen nach Nisyros: Ab Kardamena fahren täglich Ausflugsfähren um 09:30 Uhr für ca. 16 Euro p.P. (Hin- und Zurück). Ab Kos-Stadt fahren verschiedene Fährgesellschaften. BlueStar Ferries und Dodekanisos Seaways setzen 2x pro Woche auf die Insel über. Das Ausflugsboot Panagia Spiliani fährt auch ab Kos-Stadt ca. 4x pro Woche Nisyros an.

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